Die Zeche Jacobi

 

Als letzte Zeche nimmt die Zeche Jacobi 1913 in Klosterhardt an der Stadtgrenze nach Bottrop die Förderung auf. Bis zum Jahresende gewinnen 546 Bergleute in einer Tiefe von 445 m 58 396 Tonnen Kohle. Auch hier wird 1918 eine Kokerei gebaut. Die neue Anlage besitzt zwar von Anfang an zwei Schächte, von denen aber nur Jacobi 2 voll ausgerüstet ist. Schacht 1 kann erst 1939 den Förderbetrieb aufnehmen, bis dahin dient er nur der Wetterführung. Am Ende der Wirtschaftskrise werden die Zechen Jacobi und Vondern 1932 zusammengelegt.

Bild: Zeche Jacobi um 1972

 

 

Im Jahre 1943 produzieren 5 330 Mitarbeiter mehr als 2 Mill. Tonnen. Diese Zahlen bleiben lange Zeit unerreicht. Erst das 1965 gebildete Verbundbergwerk Jacobi / Franz Haniel fördert gleich im ersten Betriebsjahr mit einer Belegschaft von 5 000 Mann 2,5 Mill. t Kohle aus 800 m Tiefe.
1974 fordert die seit den 1960er Jahren anhaltende Krise ein weiteres Opfer. Die Betriebsabteilung Jacobi muß die Tore schließen. Ein großer Teil der Belegschaft findet auf der Zeche Osterfeld einen neuen Arbeitsplatz.
Schon 1978 sind die Schächte verfüllt und ein Jahr später auch die repräsentativen Tagesanlagen restlos dem Erdboden gleichgemacht. 1984 stellt auch die Kokerei den Betrieb ein. Hier erinnern das Pförtnerhaus an der Harkortstraße und ein Stück der Gichtgasleitung an ihren Standort.

Heute finden Sportbegeisterte auf dem Zechengelände einen Volksgolfplatz und eine Spiellandschaft.

 

 

 

 

   

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